Anstiftung?

Unsere WG hat ja ne Super-DSL-T-Online-Flaterate für 29,95€. Nun sind wir auf die FlexiFlatrate von Lycos aufmerksam geworden (jaja, die Werbung nervt langsam). Da geht's darum, dass man weniger zahlt, wenn das Trafficvolumen niedriger ist. Der Maximalbetrag, der rauskommen kann, beträgt allerdings auch nur 29,80€ und das Produkt ist so seine Überlegung wert.

Nun lese ich online als Erklärung des Tarifes

Beispiel: Mit unserer FlexiFlat 1 MBit und einem Transfervolumen von 4000 MB (entspricht ca. 1000 MP3 Songs) zahlen Sie für diesen Monat nur 9,80 € statt 29,80 €

Mmmmh die Frage ist jetzt nur, wer sagt sich denn heutzutage in einem Monat legal 1000 MP3Songs? Der Ansatz ist klar: Ein Produkt wird beworben, indem man darauf verweisst, wie nützlich es bei illegalen Handlungen eingesetzt werden kann. Und alltäglich ist das leider auch nicht. Schaut man sich mal um, was so alles auf den Titelbildern der "Computerfachzeitschriften" zu finden ist, kann man nur schockiert sein: "DVDs einfach brennen", "Kopierschutz ade", "Wie tune ich EMule richtig".

Anscheinend ist das alles rechtlich korrekt, aber muss so eine moralische Verfehlung eigentlich sein?
11:13, 04.01.2005 ::: WWWebiges

1 Kommentar

ALso Arcor ist da schon interessanter... finde ich zumindest :)
Konstantin um 18:08, 05.01.2005

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